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meine Restaurierungen / Reparaturen Teil 1 :

Hier werden meine aktuellen und teilweise schon gemachten Restaurierungen vorgestellt.


Im Bau / Restauration in Reihenfolge der Berichte:

- Cessna 182

- Roke Grob 109



Top Flite Cessna 182:


Bei der Landung vom Erstflug ist leider das Bugrad kurz nach dem geglückten Aufsetzen in ein Loch geraten.

Natürlich das einzigste Loch auf dem Platz, und wer trifft es....?

Dabei hat es den Bügel der Radaufnahme nach hinten verbogen.

Eigentlich nicht so schlimm, wenn nicht ein GFK Radschuh dran währe. Der hat sich in den Unterboden gebohrt und dort Schaden angerichtet.

Dadurch, dass ich den Unterboden großzügig öffnen musste, konnte ich auch sehen, dass die Akkubefestigung verbesserungswürdig ist.

Also hat der "Unfall" auch seine Vorteile.

So kann ich die Unterseite als Wartungsklappe gestalten.

Ein neues Bugfahrwerk wurde bei Robart in den USA geordert, und ist mittlerweile eingetroffen.

Es gibt leider den Bugradschuh nur im kompletten Set mit den Hauptfahrwerksradschuhen. Und dieses Set kann man nur in den USA bei Tower Hobbies für 36,99$ exclusiv Versandkodten bestellen. Dann kommt noch die Einfuhrumsatzsteuer von 19% auf den Gesamtpreis beim Zoll hinzu.

Wie bei meinem Bugfahrwerk, da durfte ich auch die Einfuhrumsatzsteuer bezahlen, da der Gesamtbetrag mit Versand höher wie 22,-€ war.

Als Lösung habe ich mir von DPmodell zweierlei Größen Radschuhe aus GFK bestellt. Ein Satz für 63mm Räder und einen Satz für 73mm Räder.

Das Du Bro Vorderrad hat 67mm und je nachdem passe ich die Radschuhe an das Bugfahrwerk an.

Sobald die Reparaturen beendet sind, muss ich die Cessna 182 noch auf meinen neuen MC20 Sender programmieren.

Also auch hier wie auch bei der Grob 109 gibt es erst 2020 die nächsten Flüge.

Fotos gibt es entweder im Baubericht, oder hier:


Cessna 182 Bugfahrwerk





Roke Grob 109:


Historie zur Grob 109 von Roke Modellbau:

Dieses Modell hat die Rumpfnummer 80 und wurde von Roland Kern (Roke Modellbau) im Sommer 1986 gebaut.

Ausgeliefert wurde sie neu an meinen Vereinskamerad Karl, der sie mit einem 7,5ccm Motor flog.

Ca. 2015 hat Karl die Grob an einen weiteren Vereinkameraden (Gustav) verkauft, da sie viele Jahre nicht geflogen wurde, bedingt da wir auf unserem Modellflugplatz keine Verbrenner fliegen dürfen.

Gustav hat die Grob 109 auf Elektromotor umgebaut und sie mit 5s Lipo geflogen.

Ebenso hat er ein anderes Fahrwerk angebracht, was sich als zu hoch und lommelig herausgestellt hat.

Ich habe sie am 17.04.2018 von Gustav abgekauft.

Hier mal Fotos von Karl von früher, und von Mir nach dem Kauf auf unserem Modellflugplatz :





Restauration/Umbau Teil1, 2018:


Die Substanz von der Grob 109 war noch sehr gut, und sie hatte Dank des versiegelten Motorspantes keinerlei Schäden durch Treibstoffspuren.

Was habe ich gemacht?

- Motorhaube angeschliffen, abgeklebt und neu lackiert

- Rumpf angeschliffen, abgeklebt und neu lackiert

- Originalaufkleber bei Roke direkt gekauft und aufgebracht

- Fahrwerk mit Federn verstärkt damit es nicht mehr so lommelig ist

- Regler, Motor (SK 5065-380KV) und Luftschraube 16"x10" erneuert.

- Wartungsluke in Seitenleitwerk geschnitten um loses Servo zu befestigen.

- Höhenleitwerk neu bespannt

- Motorsturtz nach neuen Erkentnissen von Roke eingestellt bzw. verringert

- Ausgewogen nach Angaben Roke, 98mm hinter Flügelvorderkannte direkt neben dem Rumpf.

Laut Hersteller wird die Grob 109 nicht wie bei Tiefdeckern üblich auf dem Kopf ausgewogen, sondern wie bei Hochdeckern.

Daher brauchte ich 50g Blei hinten unter dem Höhenruder um den Schwerpunkt einzuhalten.

- Erstflug am 29.09.2018, Zweitflug am 30.09.2018.

Vor dem Zweitflug wurde die Grob konventionell auf dem Kopf ausgewogen und die 50g Blei mussten entfernt werden.

Jetzt flog sie sich wesentlich besser, bzw. Perfekt.

Karl war beim Start auch dabei, und es war ein schöner Moment für ihn die Grob wieder fliegen zu sehen.

 

 

Restaurierung Grob 109 Teil 1



Restauration/Umbau Teil 2, 2019:


Dieses Jahr wird die zweite Stufe der Restauration erfolgen.

Ich war bei Roke Modellbau in Wannweil und habe mir das Originalfahrwerk, sowie die Radschuhe anfertigen lassen.

Als Räder werden Du-Bro Räder aus den USA verwendet.

Bestellt sind zwei Größen. Einmal 64mm Durchmesser, einmal 70mm Durchmesser.

Ebenfalls sind 4x51mm Radachsen von Du-Bro bestellt.

Dadurch, dass das neue Fahrwerk niedriger ist, als das "Alte", kann erst nach Montage ermittelt werden welcher Luftschraubendurchmesser maximal verwendet werden kann.

Die bisherige dürfte zu Groß sein.

Danach wird auch ein entsprechend anderer Motor von Nöten sein, der mehr Umdrehungen bringen soll.

Als ich im Juli 2019 bei Roke in Wannweil war (habe meine angefertigten Flächenschutztaschen für die Grob 109 abgeholt), hat mir Herr Kern folgende Kombination empfohlen:

Motor Hacker A40 8L 8Pol V2 (1300) an 4s 5000er Lipo, mit 10x6 Luftschraube und 60A Regler (ich rechne mit 80A).

Um eine Berechnung des Antriebes zu starten, braucht man das Gewicht (hier 5850g bisher), die Flügelfläche (78,8dm²), den Strom (4s5000er 20C), den Regler (80A), den Motor (Hacker AL 8L 8Pol V2-Version) und die Luftschraube Aeronaut 10x6.

Es kommt ein Standschub raus von 3611g bei 76,59A, siehe auch Foto.

Bei meiner bisherigen Antriebskombo sind es 4701g Standschub bei 43,69A, siehe Foto.

Das sind fast 1700g Unterschied.

Genaue Daten kann ich erst nach Fertigstellung des Fahrwerkes machen.

Das bisherige Fahrwerk wiegt inclusiv Reifen genau 424g.

Das neue ohne Reifen und Achsen wiegt 140g unlackiert mit Radschuhen. 5g wiegt der Radschuh des Spornrades.

Der Du-Bro Reifen mit 70mm wiegt 47g, also zusammen 94g.

Ohne Achsen und Lack sind das bisher 236g ohne Achsen.

Ein Unterschied von bisher 188g ohne Achsen zum alten Fahrwerk.

Siehe Fotos.

Die Du-Bro Räder in zweierlei Größen und die Du-Bro Achsen sind mittlerweile am 15.08.2019 angekommen, siehe Fotos.

Das neue Fahrwerk ist mittlerweile provisorisch eingebaut worden.

Bevor es zum Lackieren geht, wird es komplett gewogen.

Das neue Fahrwerk wiegt 266g, während das alte Fahrwerk 424g wiegt.

Eine Gewichtsersparnis von 158g im unlackierten Zustand.

Siehe Foto vom 23.09.

Der alte Antrieb wiegt 600g, der neu Antrieb 371g.

Das sind 229g Unterschied.

 

Nimmt man noch die 158g Erspanis vom neuen Fahrwerk hinzu, kommt man auf 387g die es jetzt weniger vor dem Schwerpunkt sind.

Ebenso muss die Gewichtsdifferenz vom Akku berüksichtigt werden.

Der bisher verwendete SLS 6s4000-er Lipo hat 654g.

Mal sehen, was die Zukunft bringt. ;-)



Das wurde bisher gemacht :


- neuer Motor mittels drivecalc ermittelt, dann bestellt und eingebaut.

- neues Fahrwerk samt Radschuhen, Rädern und Achsen fertig gestellt, lackiert und eingebaut.

- Einzelgewichte vor dem Auswiegen ermittelt

- Ausgewogen bei 98mm und es müssen 799g Gewicht inclusiv Vorne dran

- Nach Rücksprache mit SLS 4s7000er Lipo in Hardcase bestellt

- neuer Aeronaut Spinner mit 57mm beim Himmlischen Höllein bestellt

- 60A Regler gegen 100A Regler getauscht

- 105g Blei unter Motorhaube geklebt

- Nach Ankunft neuer 4s7000er Akkus 4mm Goldkontakte verlöten und genaues Gewicht ermitteln

- neuer und vom Durchmesser größerer Spinner versuchen an Propeller anzupassen

- Etwas vom Differenzgewicht von Akku zu den Erforderlichen 799g am Modell vorne anbringen.

- Abschließendes Auswiegen und Verwiegen


Das muss noch gemacht werden:

- nichts mehr :-)

- Einfliegen :-)

 

 

 

neues Fahrwerk und Gewichte



Teil 3, neues GFK-Fahrwerk:


Heute (10.09.2019) hatte ich endlich mal wieder die Muße an der Grob 109 weiter zu basteln.

Folgende Arbeiten wurden erledigt:

- Ausbau Querruderservos um an die Befestigungsschrauben des Fahrwerkes zu gelangen.

- mit 5mm Bohrer die Befestigungslöcher in den Fahrwerksbügel bohren

- 70mm Dubro Räder mit 4mm Dubro Achsen ausgewählt, da sie optimal rein passen.

- Achsen auf Maß gekürzt, Schnittstelle abgerundet und oberseite wo Befestigungsring hin kommt abgeflacht für besseren halt der Madenschraube.

- Löcher für Achsaufnahmen gebohrt. Mit 2mm und 4mm Vorgebohrt, bis der endgültige 8mm Bohrer eingesetzt werden konnte.

- Radverkleidungen befestigt und entsprechend ausgeschliffen damit Achse samt Rad befestigt werden kann.

- Fahrwerk an Rumpf vorab Befestigt zum Ausmessen der Abstände

- 220mm Abstand Spinnermitte bis Tischplatte bei waagerechtem Modell

- 25mm Abstand Unterkante des 16"x10" Propellers bis Tischplatte, bedeutet kleinerer Propeller wird benötigt, dass heist Motor mit höherer Drehzahl ebenfalls.


Fazit:

Das neue originale Fahrwerk sieht optisch viel besser aus wie vorher und die Dubro Räder sind wie gewohnt klasse.

Als nächstes steht die Lackierung des Fahrwerkes an, und anpassen des Radschuhes am Heckrad.




einbau neues Fahrwerk




Teil 4, neuer Motor:


Nach einigen Berechnungen bei e-calc mit verschiedenen Motoren, habe ich mich für einen Turnigy SK3 5045-660Kv entschieden, und bei Hobbyking im EU Lager bestelllt.

Der Motor wird mit 4s betrieben, und Vortrieb wird eine 14"x9" Cam Carbon Starrluftschraube von aeronaut leisten. Die habe ich mitsamt einem weißen Aluspinner (mit 45mm Durchmesser) beim Himmlischen Höllein bestellt.


Hier mal ein paar Daten zu der neuen Antriebskonfiguration:

- Akku wird ein SLS 4s5000er werden

- Standschub 4299g bei 895,3W, ergibt ein Leistungsgewicht von 166W/kg, müsste Ausreichen.

- das Ganze bei moderaten 65,4A spitze

Der neue Motor ist am 20.09.19 angekommen :-) .

Hier mal ein paar Fotos plus Leistungsdiagramm.


neuer Motor+Leistungsdiagramm





Um den neuen Motor einbauen zu können, müssen erst Vorbereitungen getroffen werden.

Das Montagekreuz wird mit 4 Schrauben am motor befstigt, die Schrauben werden mit Schraubensicherungslack gesichert.

Ebenso wird der Propellermitnehmer am Motor mit 3 Schrauben verschraubt, die ebenso gegen rausdrehen gesichert werden.

Dann wird der alte Motor von Montagekreuz bis Anfang Propelleraufnahme vermessen, und das ergibt eine Länge von 76mm.

Der neue Motor wird ebenso vermessen, und dabei ergibt sich eine Länge von 57mm.

Somit fehlen 19mm an der Gesamtlänge, die es auszugleichen gilt.

Die Abstandshalter am alten Motor sind 32mm lang und haben ein M4 Innengewinde.

Bestellt wurden neue Abstandshalter mit 50mm Länge und M4 Innengewinde.

Die Gesamtlänge vom alten Motor mit Abstandshaltern beträgt 108mm.

Die Gesamtlänge vom neuen Motor mit Abstandshaltern beträgt 107mm.

Also passt es , da ja noch Unterlegscheiben für den korrekten Sturz eingefügt werden müssen.

Verwogen wurden beide Antriebe samt Propeller auch.

Alter Antrieb incl. Propeller wiegt 600g, neuer Antrieb 371g incl. Propeller, noch ohne Abstandshalter.




neuer und alter Motor



einbau neuer Motor:


Die neuen 50mm Abstandshalter mit M4 Innengewinde sind auch angekommen und werden montiert.

Beim einbau wird auch der Sturz durch Unterlegscheiben wieder hergestellt.

Sämtliche Schrauben wurden mit Sicherungslack behandelt.

Der vorherige Regler kommt diesmal hinter den Motor und nicht in den Innenraum.

Daher wurden als Verlängerung neue Plus- wie Minuskabel gefertigt, der Antiblitzschutz ist immer noch gewährleistet.

Eine Programmierung mit der Programmierkarte war auch erfolgreich, und der Motor dreht in die richtige Richtung.

Haube passt auch vom Abstand her, also bis jetzt alles richtig gemacht ;-) .

Nachtrag:

Bei fast 66A Spitzenstrom macht es keinen Sinn den vorherigen 60A Regler drin zu lassen.

Daher wurde er am 01.10.19 gegen einen 100A Regler der gleichen Baureihe getauscht.

Zum Glück habe ich meinen Fehler rechtzeitig bemerkt.


einbau neuer Motor und Regler




einbau neuer 100A Regler




Teil 5, neue Propeller und Spinner:


Heute 03.09.19 sind die bestellten 14"x9" aeronaut Propeller angekommen.

Ebenso im Paket war der weiße aeronaut 45mm Spinner.

Der sich im Nachhinein als zu klein für den Propeller erwies.

Der neue aeronaut Spinner mit 57mm Durchmesser ist heute am 02.10.19 angekommen, und wurde an den Propeller angepasst.

Danach wurde der Spiner gewogen, und er brachte 21g auf die Waage.


14x9 Propeller und Spinner




Teil 6, Lackierung:


Teil 1, Sprühfarben:


Wie oben erwähnt wird das Fahrwerk mitsamt den Radverkleidungen noch Lackiert.

Als Hauptfarbe werde ich von Edding cremeweiß nehmen, und dann eventuell mit verkehrsrot Querstreifen beilackieren.

Ich habe mich für cremeweiß entschieden, um einen Kontrast zum Rumpf zu schaffen.

Die Eddingsprühfarbe habe ich gewählt, weil ich damit schon bei meiner Topflite Cessna sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

Anders als mit Anderen Sprühfarben die ich getestet habe, die nicht so optimal waren, um es geschmeichelt auszudrücken.

Jedenfalls für meinen Anwendungsbereich.


Edding Sprühfarben




Teil 2, Vorbereitung und Lackierung:


Heute wird es farbig :-) .

Als erstes wird das Fahrwerk wieder auseinander gebaut, und mit 320-er Schleifpapier angeraut.

Das sollte man machen, damit die Farbe besser auf dem GFK hält, da dass GFK sehr glatt ist.

Die Schrauben und Muttern der Radverkleidungen werden mit Krepp umschlossen, so dass dort keine Farbe hin kommt.

Jetzt alles noch mit einem weichen Tuch, ich verwende ein altes T-shirt, abreiben, so dass die Schleifpartikel weg sind.

Ich lackiere alles bei mir auf dem Balkon wenn es ziemlich windstill ist, in meiner "Lackierkabine".

Vorher bedecke ich den Blakontisch mit einem alten Handtuch und lasse das Rollo ganz herunter, um Farbnebel auf dem Fenster zu vermeiden.

Die Dose kräftig ca 20 Sekunden lang schütteln, und dann geht es schon los.

Nach ca 10 Minuten ist der Lack schon trocken, so dass man das Fahrwerk und die Radschuhe drehen kann.

Die Heckradverkleidung wurde von Roke schon weiß lackiert, aber ich habe ja cremeweiß.

Daher wird auch dieses noch lackiert.

Auf den Fotos zeige ich die Schritte der Lackierung.

Den Anfang machen zwei von Roland Kern (Roke) 1984 aufgenommene Originalaufnahmen der 1:1 Grob 109 zum vermessen bevor er sie als Modell hergestellt hat.

Diese Fotos sind auf seiner Internetseite öffentlich zugänglich.

Die Lackierung mitsamt den roten Zierstreifen ist geglückt.

Leider war ich etwas ungeduldig, und das Ergebnis ist nicht perfekt geworden.

Die Madenschrauben bei den Befestigungsringen auf der Achse, wurden gegen Edelstahl Madenschrauben ersetzt, da diese wesentlich besser sind.

Das lackierte Fahrwerk wurde eingebaut und mit Selbstsichernden Muttern gesichert.

Der Innenraum wurden mit schwarzer und weißer Farbe von Revell aufgehübscht.

Die Querruderservos wurden wieder eingebaut und zusätzlich mit Heißkleber gesichert.

Danach wurde die Spornradverkleidung mittels 5-Minuten Epoxy, vermischt mit Baumwollflocken, angebracht.

Das Ganze wurde wieder mit cremeweiß lackiert, so ist die Klebenaht optisch mit der Verkleidung dacor.

Die Unterseite des Rumpfes wurde ebenfalls mit cremeweiß lackiert, so sind jetzt keine Gebrauchsspuren mehr vorhanden.

Und zum Abschluss die Fotos mit dem fertig umgebauten Fahrwerk samt Motor.

Die Umbauten zum Originalfahrwerk haben sich mehr wie gelohnt, da jetzt die Grob 109 so aussieht, wie sie aussehen sollte.

Noch ein Punkt der Restaurierung abgeschlossen :-)




Lackierung + Einbau Fahrwerk




Teil 7, einbau Empfänger und Innenverkleidung:


Da der Regler nach vorne gewandert ist, wird das Reglerkabel entsprechend mit einem Verlängerungskabel verlängert.

Das Kabel hat AWG 22 Stärke, und einen Sicherungsklips dran.

Die Servokabel von QR und LK sowie das Reglerkabel werden mit Kabelbinder zusammen gefasst und mit Heißkleber auf dem Servobrett gegen verrutschen gesichert.

Am Empfänger werden die restlichen Kabel ebenfalls mit Kabelbinder zusammengefasst, dass sieht ordentlicher aus.

Obwohl man es später wegen der Hinteren Innenverkleidung nicht mehr sieht, aber ich weiß es :-).

Der Empfänger wird mit Klettband am Rumpfboden befestigt.

Die Antenne wird bei mir immer aus dem Rumpf rausgeführt und mit Tesa fixiert.

Zum Schluss wird die Innenverkleidung eingefügt und punktuell vorne Rechts und Links mit Heißkleber gesichert.


Empfänger und Innenverkleidung





Teil 8, Gewichtsermittlung und Auswiegen:


Wenn man keinen Hobbyraum oder großen Keller hat, sondern wie ich eine 3-Zimmer Wohnung, gestaltet sich das Auswiegen von etwas größeren Modellen immer tricky.

Aufgebaut wird ja die Grob 109 auf dem Fahrwerk, und ausgewogen auf dem Kopf.

Also dreht man den Flieger vorsichtig so, dass er auf dem Kopf steht, und hält ihn mit einer Hand in der Waggerechten, während man mit der anderen Hand die Schwerpunktwaage auf dem Tisch positioniert.

Vorher wurde das Gewicht des Rumpfes ermittelt.

Er wiegt 3320g.

Die Flächen habe ich ebefalls verwogen. Die Linke wiegt 764g, die Rechte 761g.

So kommen wir auf ein bisheriges Gewicht von 4845g vor dem Auswiegen.


Gewichte vor Auswiegen



Nachdem jetzt die einzelnen Gewichte feststehen, bin ich mal gespannt was das Auswiegen bringt.

Die Grob 109 wurde wie schon gesagt auf dem Kopf ausgewogen, und der eingestellte Schwerpunkt liegt bei 98mm hinter Flächenvorderkante am Rumpf.

Das Auswiegen hat ergeben, dass 799g zusätzliches Gewicht gebraucht werden, damit der Schwerpunkt passt.

Die Grob hat sich ganz leicht nach vorne geneigt, bei diesm Gewicht.

Also optimal.

Fürs Foto wurden 15g weniger genommen, da sich ansonsten die Grob vorgeneigt hätte und die Gewichte runtergefallen wären.

Auf dem Foto mit der Waage sieht man die ermittelten Gewichte.


Auswiegen



Da es 799g Gewicht vorne bedarf, werde ich den Großteil mit Akkugewicht ausfüllen.

Ich habe mal folgende Gewichte von 4s Akkus bei SLS ermittelt:

5000mAh zw. 505g und 547g

7000mAh zw. 580g und 644g

8000mAh zw. 786g und 853g

Die Wahl wird wahrscheinlich auf einen 4s-7000mAh Lipo fallen.

Die Wahl viel auf diesen Akku : SLS XTRON 7000mAh 4S1P 14,8V 35C/70C  Hardcase

Dieser Akku ist laut Webseite SLS 624g schwer.

So muss ich noch 175g Blei unterbringen.

Der gedachte Spinner kommt nicht zum Einsatz, da er zu klein für den Propeller ist. Ein neuer größerer Spinner ist im Zulauf.

Auf alle Fälle kommt man auf ein Abfluggewicht von 5644g.

Vor dem Umbau hat die Grob ein Abfluggewicht von 5810g gehabt.

So sind es jetzt 166g weniger geworden.

Man wird sehen wie es weiter geht .....



Bleizugabe:


Dadurch, dass der neue 100A Regler 29g schwerer wie der 60A Regler ist, müssen statt 175g Blei jetzt nur noch 146g Blei verwendet werden.

Diese 146g sind immer noch theoretischer Natur, da dass endgültige Gewicht vom neuen Akku nicht fest steht.

Ebenso muss noch der größere Spinner bedacht werden, falls er passen sollte.

Daher habe ich erstmal 105g Blei vor bzw. unter den Motorspant geklebt.

Es handelt sich um Auswuchtblei, dass eine sehr hohe Klebekraft hat.

60g kamen unter den Motorspant anstelle der Ausgleichsschicht (erforderlich damit Motorhaube zu 100% passt).

45g kamen vor den Motorspant unter der Motorhalterung.



Bleizugabe




Teil 9, Restarbeiten und Feintuning:


neue Akkus:

Die neuen SLS 4s7000er Lipo Akkus sind angekommen und wurden auf Zellendrift untersucht.

Die Drift zwischen schwächster und stärkster Zelle waren jeweils 0,0003V. Ein wie gewoht Top Wert.

Auf der Webseite wurde die Akkus mit 624g pro Stück angegeben, aber tatsächlich wiegt ein Akku jeweils 572g.

52g unterschied, dass ist schon eine Hausnummer. Aber lieber sind sie leichter wie zu schwer ;-).

Die Akkus wurden auf meine bevorzugten 4mm Goldkontakte umgelötet.

Ebenso wurde ein Aufkleber angebracht, der zeigt wie oft der Akku geladen wurde. 100 Plätze sind da frei.

Ein Ladestandsanzeiger darf auch nicht fehlen, habe ich bei allen Akkus nachgerüstet. Rot ist leer, grün geladen.

Die Akkus mit Datum und Gewicht beschriftet, und Endverwiegung.

Das Abschlusswiegen hat ein Gewicht von 573g pro Akku erbracht.


neue SLS 4s7000er Lipo Akkus


 



Abschlussarbeiten:


Da ja noch theoretisch 71g Gewicht vorne fehlen, wurden mal unter Motorhaube van den Motorspant nochmals 20g Auswuchtblei geklebt.

Dann wurde die Motorhaube montiert und befestigt.

Jetzt wurde der neue Spinner samt Propeller montiert und festgezogen.

Auf das Akkubrett kamen zwei Streifen Klettbänder und ebenso an die Akkus.

Dann ging es zum endgültigen Auswiegen.

Der Akku wurde eingelegt und mit Akkuband zusätzlich gesichert.

Das Auswiegen ergab, dass noch 55g Gewicht zum perfekten Ergebnis fehlen.

Diese 55g wurden auf die Innenseite des Motospantes geklebt.

Dann wurde der Flugfertige Rumpf inclusiv Akku gewogen.

Das Ergebnis sind 3956g. Plus die Tragflächen von 764g Links und 761g Rechts, hat die Grob 109 ein endgültiges Abfluggewicht von 5481g.

Jetzt nur noch auf gutes Wetter für den Erstflug warten.



Abschlussarbeiten 02.10.2019